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Hungaroring
Mit Leichtbau auf der Überholspur
11. August 2017 Zurück zur Artikelübersicht »

Prominente Unterstützung für das Lightweight Technologies Forum 2017

Fabian Schiller und Pierre Bischoff sind LTF-Themenbotschafter

Je leichter, desto schneller: In keinem Bereich ist dies zutreffender als im Profi-Fahrsport. Ob motoren- oder muskelbetrieben – hybrider Leichtbau spielt nicht nur in der Industrie, sondern auch in vielen Sportarten eine immer wichtigere Rolle. Kein Wunder, dass der Leichtbau inzwischen auch direkte Unterstützung durch die Sportler erfährt. Motorsportler Fabian Schiller und Extremradsportler Pierre Bischoff machen es auf dem Lightweight Technologies Forum (LTF) vor. Unterstützt wird das kombinierte Ausstellungs- und Vortragsforum, das vom 19. bis 21. September im Rahmen der COMPOSITES EUROPE in Stuttgart stattfindet, zudem von seinem diesjährigen Schirmherrn: dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Im Sport leichter ans Ziel

Im Profi-Radsport kommt es auf jedes Kilo an – manchmal sogar auf jedes Gramm. Pierre Bischoff nimmt als Radsport-Profi an Straßenrad- und Mountainbike-Rennen im Langdistanz-Bereich teil. Je länger die Strecke, desto entscheidender das Gewicht. „Leichtbau ist im Sport entscheidend“, erklärt er. „Aber das ist nicht alles: Im Radsport zählen die Steifigkeit im Antriebsstrang, die geringe Masse am Rad und die Aerodynamik. Leichte und steife Räder sind eine Erleichterung beim Beschleunigen. Im ersten Moment meint man, es seien nur ein paar Gramm. Diese addieren sich aber auf!“ Entscheidend seien am Rad besonders die physikalischen Eigenschaften der verschiedenen Baugruppen. „Dies lässt sich mit Composites als Leichtbauelementen sehr gut realisieren. Beim Ultraradsport ist dies umso wichtiger, da es hier teilweise über mehrere Tage geht. Da zählt jedes Gramm – das spürt man körperlich“, erklärt Bischoff.

Auf dem Lightweight Technologies Forum geht er anschaulich auf das Thema Leichtbau im Radsport ein. Der Markenbotschafter der innovativen Ultra-Leichtbau-Technologie „xFK in 3D“ bringt beispielsweise einen Carbon-Flaschenhalter, eine Sattelschelle und ein Carbon-Kettenblatt mit. Produziert wurden diese mit dem „xFK in 3D-Verfahren“. Die Differenz im Vergleich zu herkömmlich hergestellten Produkten beträgt bis zu 76 Gramm. „Leichtbau ist so bedeutsam, da jedes Kilogramm weniger vier Watt Leistung spart. Das ist eine ganze Menge Energie.“ Wer mehr über den Leichtbau im Radsport erfahren will, sollte sich den Impulsvortrag des „LTF Ambassador Sports – bicycle racing” am 19. September nicht entgehen lassen.

Auch bei “LTF Ambassador Automotive – car racing” Fabian Schiller wird es am 20. September auf dem Lightweight Technologies Forum spannend. Der aktuelle GT3 Fahrer vom HTP Motorsport Team spricht über die Bedeutung von Leichtbau im Motorsport. Das Thema spielt inzwischen eine zentrale Rolle in diesem Sektor, gerade vor dem Hintergrund des Umwelt- und Klimaschutzes, der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit – auch bezogen auf Serienfahrzeuge. „Gerade im Motorsport ist das Reglement für Fahrzeuge sehr streng. Gewicht, Belastbarkeit und Beständigkeit sind ganz wesentliche Faktoren für den Erfolg auf der Rennstrecke. Ich freue mich daher, auf dem Lightweight Technologies Forum meine persönlichen Erfahrungen mit der Leistungsfähigkeit dieser Branche weiterzugeben“ so Fabian Schiller.

Schirmherrschaft durch das BMWi

Förderung erhält der Leichtbausektor auch durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die Schirmherrschaft über das Lightweight Technologie Forum übernommen hat. Mit der Geschäftsstelle Leichtbau, die als nationaler und internationaler Netzwerkknotenpunkt Unternehmen bei der Implementierung des Leichtbaus hilft, dem interaktiven Angebot leichtbauatlas.de und dem Runden Tisch „Forum Leichtbau“ fördert das BMWi die Vernetzung und Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden.

Themenpartner

Themenpartner des Lightweight Technologie Forums sind zudem die führenden Leichtbau-Verbände, -Institute und -Cluster, darunter VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien, das CFK Valley Stade, die AVK, das AZL – Aachener Zentrum für Integrativen Leichtbau sowie das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) der RWTH Aachen. Auch die Leichtbau BW GmbH, das Netzwerk kunststoffland NRW sowie die Open Hybrid LabFactory e.V. aus Wolfsburg unterstützen das Forum. 2017 konnte mit der AMC GmbH zudem ein wichtiger und kompetenter Marktpartner neu gewonnen werden. Aufgabe der AMC ist es, als „Themenbotschafter Leichtbau“ die strategische und konzeptionelle Entwicklung des Lightweight Technologie Forums mitzugestalten und aktiv voranzutreiben. Gemeinsam mit COMPOSITES EUROPE Veranstalter Reed Exhibitions führt AMC eine Marktstudie zum Thema „Leichtbau als Innovationstreiber“ durch, deren Ergebnisse im Rahmen des Lightweight Technologie Forums vorgestellt werden.

Der Besuch des Lightweight Technologie Forums ist für die Messebesucher im Ticket inbegriffen.

Messeauftakt: 3rd International Composites Congress (ICC)

Den Auftakt zur COMPOSITES EUROPE 2017 bildet der „3rd International Composites Congress (ICC)“, der vom 18. – 19. September 2017 von der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany veranstaltet wird. Aktuelle Trends, neue Anwendungen und Technologien sowie ein umfassender Überblick über Marktentwicklungen in Europa und weltweit sind Schwerpunkt des 3rd ICC. Partnerland ist in diesem Jahr Korea, das mit exklusiven Referenten vertreten sein wird.

www.composites-europe.com